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Hey Kinnaz, ich schreibe hier ueber meinen Auslandsaufenthalt in Paris. Warum bin ich hier? Ich moechte hier in einer Firma meine Masterarbeit verfassen, um mich dann Ende diesen Jahres Master of Engineering nennen zu koennen. Und warum in Paris? Weil ich gerne Franzoesisch lernen und die Kultur und Menschen hier kennenlernen moechte und ich ueber Freunde ganz einfach an diese Praktikumsstelle zur Erstellung meiner Masterarbeit kommen konnte. Hoffentlich bleibt eine Regelmaessigkeit in den Beitraegen dieses Blogs erhalten. Viel Spass beim Mitverfolgen meiner Aktivitaeten!!

Alter: 29
 



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Blog

Update nach 3 Wochen

Mensch die Zeit vergeht... eigentlich war das Ziel, jede Woche was zu schreiben, aber nun sind schon zwei Wochen verstrichen und mir wird klar, dass ich den Wochenrhythmus wahrscheinlich nicht einhalten werden kann. aber ich lass euch nicht hängen. So: was ist inzwischen so passiert: Vor zweieinhalb Wochen hab ich mit Fußball angefangen. Immer Dienstags und Donnerstags treffen sich Schüler des Ècole Polytechnique, Labormitarbeiter und Angestellte zum Fußball zocken. Das Niveau ist eher niedrig, aber da kann ich endlich mal auch etwas auftrumpfen Gespielt wird wenigstens auf echtem Rasen, was ich bis dato nur ein- zweimal in meinem Leben erleben durfte. Leider grätscht sichs da aber auch nicht so gut wie auf Kunstrasen und es bleibt gerne mal die Kniescheibe an einer Grasnabe hängen... nicht ganz so angenehm. Glücklicherweise wird die sportliche Betätigung hier hoch geschätzt sodass auch Regen niemanden vom Spielen abhält. Das Wetter ist in letzter Zeit nämlich eher frühfrühlingshaft. Es ist viel bewölkt, ganz im Gegensatz zum Ballermann-Berlin wie ich bereits gehört hab. Aber der Sommer wird hier noch früher oder später einreiten. Da bin ich mir sicher. An den Wochenenden bin ich meist mit Französisch lernen, Einkaufen, Fahrradfahren udn Rumschlendern beschäftigt. Das Highlight jedes Wochenendes war bis jetzt aber immernoch ein gepflegtes Babrecue entweder mit meinen Vermietern und deren Freunden oder aber mit Freunden von Francois. Letztes Wochenende dann gleich zweimal, einmal bei Mimo, dem libanesischen Kumpel von Francois, der zusammen mit seiner Freundin Cachana in einer riesigen, wenn auch etwas baufälligen Villa in der Nähe von Versailles wohnt und dann am nächsten Tag wieder mit Gilles und Helene, menen Vermietern. Bei Mimo gabs von 14 bis 21 Uhr permanent was zu essen und getrunken wurde gleichermaßen. La viande ist nicht wegzudenken aus den Köpfen der Franzosen und das Vegetariertum hält nur schleichend Einzug in die Wurst und Fleischberge. Natürlich gehören neben Kuchen aller Art auch immer Käse und Baguette als Dessert dazu. Essen ist hier einfach das Leben. Man trifft sich nicht einfach zum Saufen.... völlig undenkbar! Wenn dann die totale Völlerei :D Das hat aber auch den einfachen Grund, das Weggehen, um in Bars zu trinken oder so nur dem vorbehalten ist, der Geld ohne Ende hat... dazu eine kleine Annekdote: Am Montag vor zwei Wochen lud mich Francois ein, mit ihm und einem seiner besten Kumpels, Magnus, in eine Jazzbar zu einem Jazzkonzert zu gehen. Wir verabredeten uns und fuhren zur Bar. In der Bar angekommen dann der erste Schock: 20 Euro Eintritt an einem MONTAG Abend. Ich bereitete mich auf ein Spektakel der besonderen Art vor.... Da noch Zeit bis zum Beginn war, setzten wir uns unten in die Bar und tranken ein Bier (immerhin 0,5 l) zum Happy Hour Preis von läppschen 5 Euro. Magnus lud ein. Als dann das Konzert in der ersten Etage in einem Raum für maximal 60 Leute anfing, kündigte ich meinen beiden Begleitern groß an, die nächste Runde übernehmen zu wollen, hatte ich doch im Hinterkopf, dass mir das Dank der noch geltenden Happy Hour nicht allzu teuer zu stehen kommen würde... ich sollte es bitter bereuen. Der Spaß kostete mich 30 Euro!!! Auf meine Frage, was denn nun mit der Happy Hour sei, wurde geantwortet, dass im Konzert Saal keine Vergünstigungen gegeben würden. Für das Bezahlen von 20 Euro Eintritt hatte man sich also seines Rechtes auf Vergünstigungen bei den Getränken entledigt... eine riesen Sauerei, sag ich euch! Und da ja so eine Kackwurst bekanntlich auch nicht nur ein Ende hat, spielte die zwar musikalisch wirklich sehr gute Band dann aber auch nur zwei "Sets" mit jeweils 4-5 Songs, die sie auch alle hätten aneinander Reihen können. Fuffy im Club, die beschissenst investierten 50 Euro meines ganzen Lebens. Danach haben wir nebenan Frustessen mit all-you-can-eat-Flammkuchen gemacht und sind dann pleite nach Hause.... Ende der kurzen Anekdote! Highlight dieses Wochenendes war dann natürlich die Schönheit, die ich mir aus Berlin einfliegen ließ, um meinem dreiwöchigen Zölibat ein Ende zu setzen :D Wir habens uns gemütlich gemacht, den Eifelturm bestiegen, wunderbar gekocht, französischen Käse genossen und mit Franzi und Francois, was sonst, gegrillt. Und ach ja... Nici war dieses Wochenende auch da :D So das wars dann mal wieder mit nem Update, Über Pfingsten (inklusive Freitag und Montag) bin ich in Berlin! Hu wants to party! PS: Am 12.5. bin ich übrigens zum fünften Mal Onkel geworden. Oscar Jacob ist nun Teil des Clans!
26.5.14 20:22


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Meine erste Woche

Ja, schupsdiwups ist die erste Woche vorbei und ich bin vollstens zufrieden mit allem, was ich bisher erleben durfte. Die Arbeit hat entspannt um 9:30 am Montag angefangen... nachdem ich die 272 Stufen der Urwaldtreppe vor meiner Haustür auf das Plateau, auf dem sich das Institut SourceLab und das École Polytechnique befinden, bewältigt hatte. Die Zahl ist kein Witz. Habe dieses Monstrum von Treppe gleich analysieren müssen und zwei Zählungen der Stufen ergaben das gleiche Ergebnisse :D Ich habe auch ein dreiminütiges (!!!) Video von dem urigen Abstieg durchs Halbdunkel gemacht... nachdem ich mir das aber nochmal selber angeguckt hab, hab ichs sofort gelöscht. wer guckt sich schon einen Treppenabstieg durchs Halbdunkel an, bei dem im Hintergrund einer permanent am Schnaufen ist! Jedenfalls auf Arbeit bin ich dann natürlich erstmal allen vorgestellt worden. Namen hab ich mir auf Anhieb natürlich nicht alle merken können, aber wer kann das schon und außerdem machen die französischen Namen an sich das auch nicht leichter. Versteht man in der Vorstellungsrunde Sachen wie "Oreon" und "Emion" stellt sich später raus, dass es sich dabei um so gewöhnliche Namen wie Aurélien und Émilien handelt, deren Aussprache ich schlicht weg üben üben üben muss. Naja diese Woche war ich dann hauptsächlich damit beschäftigt meinen Arbeitsplatz einzurichten und Bücher zu wälzen, um mein Wissen über Elektromagnetismus, elektromagnetische Wellen und den Bereich der Optik wieder aufzufrischen bzw. zu erweitern. Zum Ende der Woche habe ich dann auch schon ein bisschen angefangen, mein eigentliches Projekt in Angriff zu nehmen. Wer das Thema meiner Masterarbeit noch nicht kennt, hier der vielsagende Titel: "Design and characterization of an innovative submillimetric high density gas jet for laser plasma interaction" BAAAM! Ganz einfach übersetzt heißt das, dass ich einem Prototypen, der hier von der Firma SourceLAB entwickelt wurde, ein Packaging, also eine verkaufsfähige Aufmachung verpassen soll, damit es ein industriell verkaufbares Produkt wird. Wer detaillierteres wissen will, sagt Bescheid. Will hier aber keinen langweilen. Am Donnerstag wurde ich positiv durch einen freien Tag überrascht... Hier in Frankreich ist der Tag der Befreiung (08.05.1945) ein feierwürdiger Tag und auf die Frage an mich, warum das in Deutschland kein Feiertag sei, wurde über meine etwas gewagte, lustiggemeinte Antwort "Weil wir ja nicht gewonnen haben!" glücklicherweise gelacht! :D Ich nutzte also den Donnerstag, indem ich erstmal ausschlief, um dann eine Runde joggen zu gehen. Die Umgebung ist hier einfach idyllisch. Auf dem Rückweg vom Joggen wurden fresh baguette gekauft und Zuhause dann gefrühstückt. Am Abend war ich dann mit Francois (dem Freund meiner ältesten Schwester Franzi und gleichzeitig mein Chef hier bei SourceLab) verabredet. Erst haben wir nen bisschen wat Bier getrunken und uns von der neuen Anlage bei ihm Zuhause beduseln lassen, dann waren wir super lecker beim Italiener Pizza essen, dann haben wir noch mehr bei ihm zuhause getrunken und nen bisschen Arte geguckt und dann war der freie Tag auch schon wieder vorbei. Mir wurde gesagt, dass auf Arbeit Englisch gesprochen wird...... ist nicht der Fall! Aber es versteht wohl jeder Englisch......was ich auch bezweifeln würde. Also bin ich auch jeden Tag fleißig dabei, Französisch zu lernen: gewollt und ungewollt. Manche schämen sich über ihr Englisch anscheinend so doll oder sind nicht gewollt Englisch zu reden, sodass sie es garnicht mal mehr versuchen , mit mir Englisch zu reden, sondern mich einfach mit Französisch berieseln. Verstehen tu ich schon viel, aber wenn nicht, wird nach höflicher Nachfrage auch ganz lieb nochmal alles langsam auf Französisch wiederholt, und wenn alles nichts hilft, dann auch nach großer Überwindung auf Englisch. Für mich ist das aber denke ich nur gut. Lernen werd ich die Sprache dann umso schneller. :D Freitag abend bin ich dann auf der Suche nach ner Bar nochmal auf dem Campusgelände des Ecoles Polytechnique rumgewandert, hab aber nicht wirklich was gefunden, nur die in den Bildern zu sehende, leider nicht an ein Fass angeschlossene motorisierte Zapfsäule... Ich ging also nach Hause und trank mein eigenes Bier :D Das ungewollte Training durch Treppenauf- und absteigen während der ersten Woche sowie das Joggen vom Donnerstag wurden mir dann am Samstag morgen durch die Betonoberschenkel und schmerzenden Waden quittiert. Dennoch hab ich mich nicht davor gescheut am Nachmittag dann mit dem mir von meiner ältesten Schwester für meine Aufenthalt hier überlassenen Fahrrad noch ein bisschen durch das Tal der Yvette (Fluss) bis zu einem Einkaufszentrum zu fahren, um da nach Fußballschuhen zu gucken und einkaufen zu gehen. Nächste Woche Dienstag und vielleicht auch Dnnerstag geh ich dann nämlich mit Kollegen in der Mittagspause ne Stunde Fußball zocken. Freu mich schon riesig, vor allem weil es so schnell geklappt hat, ne Möglichkeit zu finden, Fußball zu spielen. Darüber dann ja vielleicht nächstes Wochenende wieder. Das reicht für heute. Bis bald ihr Süßen! PS: Ich glaub man kann den Blog auch abonnieren, hier auf der linken Seite!
11.5.14 19:36


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