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Meine erste Woche

Ja, schupsdiwups ist die erste Woche vorbei und ich bin vollstens zufrieden mit allem, was ich bisher erleben durfte. Die Arbeit hat entspannt um 9:30 am Montag angefangen... nachdem ich die 272 Stufen der Urwaldtreppe vor meiner Haustür auf das Plateau, auf dem sich das Institut SourceLab und das École Polytechnique befinden, bewältigt hatte. Die Zahl ist kein Witz. Habe dieses Monstrum von Treppe gleich analysieren müssen und zwei Zählungen der Stufen ergaben das gleiche Ergebnisse :D Ich habe auch ein dreiminütiges (!!!) Video von dem urigen Abstieg durchs Halbdunkel gemacht... nachdem ich mir das aber nochmal selber angeguckt hab, hab ichs sofort gelöscht. wer guckt sich schon einen Treppenabstieg durchs Halbdunkel an, bei dem im Hintergrund einer permanent am Schnaufen ist! Jedenfalls auf Arbeit bin ich dann natürlich erstmal allen vorgestellt worden. Namen hab ich mir auf Anhieb natürlich nicht alle merken können, aber wer kann das schon und außerdem machen die französischen Namen an sich das auch nicht leichter. Versteht man in der Vorstellungsrunde Sachen wie "Oreon" und "Emion" stellt sich später raus, dass es sich dabei um so gewöhnliche Namen wie Aurélien und Émilien handelt, deren Aussprache ich schlicht weg üben üben üben muss. Naja diese Woche war ich dann hauptsächlich damit beschäftigt meinen Arbeitsplatz einzurichten und Bücher zu wälzen, um mein Wissen über Elektromagnetismus, elektromagnetische Wellen und den Bereich der Optik wieder aufzufrischen bzw. zu erweitern. Zum Ende der Woche habe ich dann auch schon ein bisschen angefangen, mein eigentliches Projekt in Angriff zu nehmen. Wer das Thema meiner Masterarbeit noch nicht kennt, hier der vielsagende Titel: "Design and characterization of an innovative submillimetric high density gas jet for laser plasma interaction" BAAAM! Ganz einfach übersetzt heißt das, dass ich einem Prototypen, der hier von der Firma SourceLAB entwickelt wurde, ein Packaging, also eine verkaufsfähige Aufmachung verpassen soll, damit es ein industriell verkaufbares Produkt wird. Wer detaillierteres wissen will, sagt Bescheid. Will hier aber keinen langweilen. Am Donnerstag wurde ich positiv durch einen freien Tag überrascht... Hier in Frankreich ist der Tag der Befreiung (08.05.1945) ein feierwürdiger Tag und auf die Frage an mich, warum das in Deutschland kein Feiertag sei, wurde über meine etwas gewagte, lustiggemeinte Antwort "Weil wir ja nicht gewonnen haben!" glücklicherweise gelacht! :D Ich nutzte also den Donnerstag, indem ich erstmal ausschlief, um dann eine Runde joggen zu gehen. Die Umgebung ist hier einfach idyllisch. Auf dem Rückweg vom Joggen wurden fresh baguette gekauft und Zuhause dann gefrühstückt. Am Abend war ich dann mit Francois (dem Freund meiner ältesten Schwester Franzi und gleichzeitig mein Chef hier bei SourceLab) verabredet. Erst haben wir nen bisschen wat Bier getrunken und uns von der neuen Anlage bei ihm Zuhause beduseln lassen, dann waren wir super lecker beim Italiener Pizza essen, dann haben wir noch mehr bei ihm zuhause getrunken und nen bisschen Arte geguckt und dann war der freie Tag auch schon wieder vorbei. Mir wurde gesagt, dass auf Arbeit Englisch gesprochen wird...... ist nicht der Fall! Aber es versteht wohl jeder Englisch......was ich auch bezweifeln würde. Also bin ich auch jeden Tag fleißig dabei, Französisch zu lernen: gewollt und ungewollt. Manche schämen sich über ihr Englisch anscheinend so doll oder sind nicht gewollt Englisch zu reden, sodass sie es garnicht mal mehr versuchen , mit mir Englisch zu reden, sondern mich einfach mit Französisch berieseln. Verstehen tu ich schon viel, aber wenn nicht, wird nach höflicher Nachfrage auch ganz lieb nochmal alles langsam auf Französisch wiederholt, und wenn alles nichts hilft, dann auch nach großer Überwindung auf Englisch. Für mich ist das aber denke ich nur gut. Lernen werd ich die Sprache dann umso schneller. :D Freitag abend bin ich dann auf der Suche nach ner Bar nochmal auf dem Campusgelände des Ecoles Polytechnique rumgewandert, hab aber nicht wirklich was gefunden, nur die in den Bildern zu sehende, leider nicht an ein Fass angeschlossene motorisierte Zapfsäule... Ich ging also nach Hause und trank mein eigenes Bier :D Das ungewollte Training durch Treppenauf- und absteigen während der ersten Woche sowie das Joggen vom Donnerstag wurden mir dann am Samstag morgen durch die Betonoberschenkel und schmerzenden Waden quittiert. Dennoch hab ich mich nicht davor gescheut am Nachmittag dann mit dem mir von meiner ältesten Schwester für meine Aufenthalt hier überlassenen Fahrrad noch ein bisschen durch das Tal der Yvette (Fluss) bis zu einem Einkaufszentrum zu fahren, um da nach Fußballschuhen zu gucken und einkaufen zu gehen. Nächste Woche Dienstag und vielleicht auch Dnnerstag geh ich dann nämlich mit Kollegen in der Mittagspause ne Stunde Fußball zocken. Freu mich schon riesig, vor allem weil es so schnell geklappt hat, ne Möglichkeit zu finden, Fußball zu spielen. Darüber dann ja vielleicht nächstes Wochenende wieder. Das reicht für heute. Bis bald ihr Süßen! PS: Ich glaub man kann den Blog auch abonnieren, hier auf der linken Seite!
11.5.14 19:36
 


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